
Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit des Kamelienöls in der Hautpflege: Es reduziert nachweislich altersbedingte Hautveränderungen (Jung et al., 2007), besitzt antibakterielle Eigenschaften (Kim et al., 2001) wirkt stark antioxidativ (Onodera et al., 2006; Piao et al., 2011), ist antiallergen (Lee et al., 2008) und zeigt keine zellschädigenden Wirkungen (Jung et al., 2007).
Der natürliche Hautalterungsprozess steht im Zusammenhang mit einem Rückgang von Typ-I-Kollagen sowie einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust. Studien zeigen, dass die regelmäßige Anwendung von reinem Kamelienöl beiden Prozessen entgegenwirkt (Jung et al., 2007).
Wissenschaftliche Untersuchungen (Jung et al., 2007) belegen zudem, dass Kamelienöl die Aktivität des Gens, das für die Bildung von Kollagen Typ I verantwortlich ist, um das bis zu Dreifache steigert. Gleichzeitig beschleunigt es signifikant die Synthese von Prokollagen Typ I – der Vorstufe, aus der anschließend die Kollagenmoleküle entstehen. Auch hemmt es die Ausschüttung des entzündungsfördernden Zytokins TNF-alpha, das den Kollagenabbau begünstigt.
Kamelienöl trägt somit wirksam zur Regeneration der Hautelastizität bei und hilft, Falten, Narben und Dehnungsstreifen zu mindern. Diese Studien bestätigen außerdem, dass Kamelienöl den transepidermalen Wasserverlust deutlich reduziert (Jung et al., 2007). Dadurch wirkt es besonders effektiv gegen Falten, Narben, Pigment- und Altersflecken.